{"id":126,"date":"2013-11-27T20:18:43","date_gmt":"2013-11-27T18:18:43","guid":{"rendered":"http:\/\/5638626.swh.strato-hosting.eu\/wordpress_itheina\/?page_id=126"},"modified":"2021-01-09T10:05:51","modified_gmt":"2021-01-09T09:05:51","slug":"geschichte-fasnet-in-herbertingen","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/it-heina.de\/?page_id=126","title":{"rendered":"Die Fasnet in Herbertingen"},"content":{"rendered":"<!-- wp:heading--><div class=\"gridContainer\">\n<h2><span style=\"color: #000000;\">Urspr\u00fcnge\u2026<\/span><\/h2>\n<\/div><!-- \/wp:heading-->\n\n<!-- wp:image {\"align\":\"center\",\"id\":89,\"linkDestination\":\"custom\"}--><div class=\"gridContainer\">\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter\"><a href=\"https:\/\/it-heina.de\/wp-content\/uploads\/2013\/11\/welfensage.gif\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"201\" height=\"200\" src=\"https:\/\/it-heina.de\/wp-content\/uploads\/2013\/11\/welfensage.gif\" alt class=\"wp-image-89\"><\/a><\/figure><\/div>\n<\/div><!-- \/wp:image-->\n\n<!-- wp:paragraph {\"textColor\":\"black\",\"fontSize\":\"medium\"}--><div class=\"gridContainer\">\n<p class=\"has-black-color has-text-color has-medium-font-size\"><br><br>Die Urspr\u00fcnge der Herbertinger&nbsp;Fasnet liegen im dunklen der Geschichte. Hinweise darauf sind, soweit sie tat\u00ads\u00e4ch\u00adlich vorhanden waren, gr\u00f6\u00df\u00adten\u00adteils &nbsp;im &nbsp;30-j\u00e4hrigen&nbsp;Krieg ver\u00adnich\u00adtet worden. Die erste (und auf lange Zeit einzige) Erw\u00e4hnung ist in einem Schreiben vom 07. Dezember 1632 an den Truchsess Christoph von Waldburg,&nbsp;in dem es hei\u00dft, dass die Riedlinger sowie zwei Herbertinger&nbsp;mit den Schweden streiften und soffen, als wenn \u201cFasnet\u201d w\u00e4re.Zwei \u00fcber\u00adlie\u00adfer\u00adte Anzeigen aus dem Intelligenzblatt\/Oberl\u00e4nder von 1842 bzw. 1859 laden zu Fastnachtsveranstaltungen nach Herbertingen ein. In einer Anzeige aus dem Jahr 1882 l\u00e4dt die \u201ehie\u00dfige Fastnachts-Gesellschaft\u201c zum Schauspiel \u201eDie Welfensage\u201c ein.<br><br>In Vorbemerkungen der Chronik der Gemeinde Herbertingen wird von Fastnachtsbrauchtum zwischen 1836 bis 1848 berichtet. Die Fastnacht wurde damals bis zum Aschermittwoch fort\u00adge\u00adsetzt, an dem sie feierlich begraben wurde. Hier \u201epredigte\u201c der alte Hochzeitslader und es wurde eine Parodie auf die \u201eAllerheiligenlitanei\u201c vor\u00adge\u00adtra\u00adgen, mit dem Refrain: \u201e\u00dcberall als d\u00f4 n\u00f4 ni\u00e2\u201c (libera me domine). Dieses Treiben wurde vom damaligen Pfarrer Sauter beendet und der Aschermittwoch als Bu\u00dftag eingef\u00fchrt.<br><br><\/p>\n<\/div><!-- \/wp:paragraph-->\n\n<!-- wp:heading--><div class=\"gridContainer\">\n<h2><span style=\"color: #000000;\">Ab 1900\u2026<\/span><\/h2>\n<\/div><!-- \/wp:heading-->\n\n<!-- wp:paragraph {\"textColor\":\"black\",\"fontSize\":\"medium\"}--><div class=\"gridContainer\">\n<p class=\"has-black-color has-text-color has-medium-font-size\"><span style=\"font-size: 16px; color: #000000;\">Anl\u00e4sslich einer Befragung der Volkskundestelle mit dem Titel \u201eSammlung volks\u00adt\u00fcm\u00adli\u00adcher \u00dcberlieferungen in W\u00fcrttemberg\u201c existiert ein Schreiben des damaligen Herbertinger Lehrers C. W\u00f6rrle vom August 1900 in dem er die Herbertinger Fasnet schildert. Die Organisation lag damals bei den Ledigen.<\/span><\/p>\n<\/div><!-- \/wp:paragraph-->\n\n<!-- wp:paragraph {\"textColor\":\"black\",\"fontSize\":\"medium\"}--><div class=\"gridContainer\">\n<p class=\"has-black-color has-text-color has-medium-font-size\"><span style=\"font-size: 16px; color: #000000;\">Am Fastnachtsmontag fand ein Umzug mit Narren und Musik mit anschlie\u00ad\u00dfen\u00addem gro\u00dfen \u201eFastnachtsspiel\u201c statt, bei dem die Schw\u00e4nke aus dem ver\u00adgan\u00adge\u00adnen Jahr zum besten gegeben wurden. Danach ging man mit Musik zum Ledigenball.<\/span><\/p>\n<\/div><!-- \/wp:paragraph-->\n\n<!-- wp:paragraph {\"textColor\":\"black\",\"fontSize\":\"medium\"}--><div class=\"gridContainer\">\n<p class=\"has-black-color has-text-color has-medium-font-size\"><span style=\"font-size: 16px; color: #000000;\">Am Fastnachtsdienstag(Fasnetzeistag) war all\u00adge\u00admei\u00adner Ball, am Aschermittwoch Schneckenball, d.h. Ball mit Schnecken\u2011, Hering\u2011, Stockfisch- und K\u00e4seessen. Auch fand an diesem Tag Geldbeuteljammer und \u2013w\u00e4sche statt. W\u00f6rrle berichtet, dass an allen Fasnetstagen die Arbeit ruhte.<\/span><\/p>\n<\/div><!-- \/wp:paragraph-->\n\n<!-- wp:paragraph {\"textColor\":\"black\",\"fontSize\":\"medium\"}--><div class=\"gridContainer\">\n<p class=\"has-black-color has-text-color has-medium-font-size\"><span style=\"font-size: 16px; color: #000000;\">Vor Ausbruch des zweiten Weltkrieges wurde die Ortsfasnet von den Rekruten-Jahrg\u00e4ngen geleitet. Der j\u00e4hrliche Wechsel sorgte daf\u00fcr, dass st\u00e4ndig neue Ideen ein\u00adge\u00adbracht wurden und die Fasnet nicht in Vergessenheit geriet. Zu dieser Zeit galt Herbertingen laut m\u00fcnd\u00adli\u00adcher \u00dcberlieferungen als \u201eHochburg der Narretei\u201c.<\/span><\/p>\n<\/div><!-- \/wp:paragraph-->\n\n<!-- wp:paragraph--><div class=\"gridContainer\">\n<p><span style=\"font-size: 16px; color: #000000;\">Im Jahr der Weltwirtschaftskrise 1927 durften keine Auf- und Umz\u00fcge in der Fasnet ver\u00adan\u00adstal\u00adtet werden. Aus dem Jahr 1929 existiert eine Mitgliedskarte des Narrenvereins \u201e<span class=\"caps\">NAVE<\/span>\u201c.<\/span><\/p>\n<\/div><!-- \/wp:paragraph-->\n\n<!-- wp:image {\"align\":\"center\",\"id\":87,\"linkDestination\":\"custom\"}--><div class=\"gridContainer\">\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter\"><a href=\"https:\/\/it-heina.de\/wp-content\/uploads\/2013\/11\/naveKarte.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"258\" height=\"200\" src=\"https:\/\/it-heina.de\/wp-content\/uploads\/2013\/11\/naveKarte.jpg\" alt class=\"wp-image-87\"><\/a><\/figure><\/div>\n<\/div><!-- \/wp:image-->\n\n<!-- wp:paragraph--><div class=\"gridContainer\">\n<p><span style=\"color: #000000;\"><\/span><\/p>\n<\/div><!-- \/wp:paragraph-->\n\n<!-- wp:paragraph--><div class=\"gridContainer\">\n<p><span style=\"font-size: 16px; color: #000000;\">Der genaue Ablauf der Fasnet zu dieser Zeit ist nicht belegt, aber man weiss, dass zu jener Zeit die Fasnet mittels Ausschellen am \u201eGompiga Donnschteg\u201c begonnen und bis zum \u201eFasnetszeischtig\u201c (Fastnachtsdienstag), der gleich\u00adzei\u00adtig, wie auch heute noch, der Haupttag der Ortsfasnet war, andauerte.<\/span><\/p>\n<\/div><!-- \/wp:paragraph-->\n\n<!-- wp:paragraph--><div class=\"gridContainer\">\n<p><span style=\"font-size: 16px; color: #000000;\">Nach dem Zweiten Weltkrieg 1945 schloss sich ein Elferrat mit Narrenmutter Anna Hepp und Narrenvater Nikolaus Meier zusammen, der den B\u00fcrgern bis zur Wiedergr\u00fcndung des Narrenvereins 1952 das \u00f6rtliche Fasnetsbrauchtum n\u00e4her brachte.<\/span><\/p>\n<\/div><!-- \/wp:paragraph-->\n\n<!-- wp:paragraph--><div class=\"gridContainer\">\n<p><span style=\"font-size: 16px; color: #000000;\">Am 21. September 1952 erfolgte im Gasthaus \u201ezum Hirsch\u201c unter Leitung von Reg. Vet. Dr. Alois Fischer die Wiedergr\u00fcndung des Vereins. Von den 250 geladenen G\u00e4sten erschie\u00adnen 100 zur Gr\u00fcndungsversammlung, bei der ein Vorstand und ein elf\u00adk\u00f6p\u00adfi\u00adger Narrenrat gew\u00e4hlt wurde. Der exis\u00adtie\u00adren\u00adde Elferrat trat geschlos\u00adsen in die neue Zunft&nbsp;ein.<\/span><\/p>\n<\/div><!-- \/wp:paragraph-->\n\n<!-- wp:paragraph--><div class=\"gridContainer\">\n<p><span style=\"font-size: 16px; color: #000000;\">Bald darauf machte sich ein Ausschuss gef\u00fchrt von Dr. Fischer daran, aus der Geschichte des Herbertinger Weckazwingers die erste Fasnetsfigur zu ent\u00adwi\u00adckeln. 1953 noch als Einzelfigur im blauen Bauernhemd mit einer Papp-Maske, wurde die Figur sehr schnell zum heutigen Weckazwinger.<\/span><\/p>\n<\/div><!-- \/wp:paragraph-->\n\n<!-- wp:image {\"align\":\"center\",\"id\":88,\"linkDestination\":\"custom\"}--><div class=\"gridContainer\">\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter\"><a href=\"https:\/\/it-heina.de\/wp-content\/uploads\/2013\/11\/weckazwinger.gif\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"158\" height=\"200\" src=\"https:\/\/it-heina.de\/wp-content\/uploads\/2013\/11\/weckazwinger.gif\" alt class=\"wp-image-88\"><\/a><\/figure><\/div>\n<\/div><!-- \/wp:image-->\n\n<!-- wp:paragraph--><div class=\"gridContainer\">\n<p><span style=\"color: #000000;\"><\/span><\/p>\n<\/div><!-- \/wp:paragraph-->\n\n<!-- wp:heading--><div class=\"gridContainer\">\n<h2><span style=\"color: #000000;\">Der heutige Verein\u2026<\/span><\/h2>\n<\/div><!-- \/wp:heading-->\n\n<!-- wp:paragraph--><div class=\"gridContainer\">\n<p><span style=\"font-size: 16px; color: #000000;\">Zur 1100 Jahr-Feier der Gemeinde kam zu der jungen Gruppe eine zweite dazu, die \u201eWecka-M\u00e4dla\u201c. Diese konnte sich aber nicht bis in die heutige Zeit halten.<\/span><\/p>\n<\/div><!-- \/wp:paragraph-->\n\n<!-- wp:paragraph--><div class=\"gridContainer\">\n<p><span style=\"font-size: 16px; color: #000000;\">1970 bekam der damals schon exis\u00adtie\u00adren\u00adde \u201eHerbertinger Strohbutz\u201c anstelle seiner Stofflarve eine Holzmaske. 1980 schlie\u00df\u00adlich wurde die Maske um einen Hut erg\u00e4nzt und hat seither die heute noch gebr\u00e4uch\u00adli\u00adche&nbsp;Form.<\/span><\/p>\n<\/div><!-- \/wp:paragraph-->\n\n<!-- wp:paragraph--><div class=\"gridContainer\">\n<p><span style=\"font-size: 16px; color: #000000;\">Ebenso 1970 wurde als dritte Maske das \u201eHerbertinger Schr\u00e4ttele\u201c geschaf\u00adfen. Damit waren alle heute noch exis\u00adtie\u00adren\u00adden Masken vorhanden.<\/span><\/p>\n<\/div><!-- \/wp:paragraph-->\n\n<!-- wp:paragraph--><div class=\"gridContainer\">\n<p><span style=\"font-size: 16px; color: #000000;\">Unser Narrenruf \u201eIt heine s\u2019geiht e Fasnet\u201c ist erstmals in einem Rathausprotokoll vom 12. Februar 1935 erw\u00e4hnt. Seither ist er das Motto der Herbertinger Fasnet. Er wurde vom Volksmund zu einem \u201eIt heina\u201c verk\u00fcrzt. Diesem Trend versucht der Vorstand aber seit einigen Jahren entgegen zu wirken und wieder den voll\u00adst\u00e4n\u00addi\u00adgen Narrenruf \u201eIt heina s\u2019geit a Fasnet\u201c zu etablieren.<\/span><\/p>\n<\/div><!-- \/wp:paragraph-->\n\n<!-- wp:paragraph--><div class=\"gridContainer\">\n<p><\/p>\n<\/div><!-- \/wp:paragraph-->","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Urspr\u00fcnge\u2026 Die Urspr\u00fcnge der Herbertinger&nbsp;Fasnet liegen im dunklen der Geschichte. 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